19.07.2016
Kulturminister Thomas Drozda besuchte mit flämischem Amtskollegen Sven Gatz die ImPulsTanz Studios

Arbeitsgespräch über Fokus zeitgenössische Kunst, Kultur und Integration

"Das ImPulsTanz Festival ist seit mehr als dreißig Jahren Impulsgeber für neue Entwicklungen und Strömungen in der Tanzszene. Es ist in seiner Form weltweit einzigartig und zieht internationale Choreographinnen, Choreographen, Tänzerinnen und Tänzer genauso an wie Tanzbegeisterte aus ganz Österreich", so Kulturminister Thomas Drozda bei seinem Besuch in den Workshop-Studios des ImPulsTanz Festivals im Arsenal. Gemeinsam mit seinem flämischen Amtskollegen, Sven Gatz, traf er dort Tanzprofis wie Francesca Harper, Ismael Ivo und DanceWeb-Stipendiaten.

"Hier in den Tanzstudios erleben wir den New Deal für Kunst und Kultur: das ImPulsTanz Festival hat vor mehr als dreißig Jahren mit einer Idee begonnen und ist heute eines der international führenden Tanzfestivals. Ein Festival, das auch über das Format von Workshops breite Teilhabe ermöglicht", so Drozda. ImPulsTanz-Chef Karl Regensburger betonte, dass "die ImPulsTanz Workshops in den Burgtheater Probebühnen und ART-for-ART Werkstätten im Arsenal das eigentliche Herz des Festivals sind. Hier begrüßen wir rund 4.000 Tanzinteressierte aus knapp 100 Ländern. Um diese Location, die uns seit mittlerweile 16 Jahren zur Verfügung steht, beneiden uns Kollegen auf der ganzen Welt. Ohne sie wäre ImPulsTanz heute so nicht denkbar. Unser Dank für diese hervorragende Zusammenarbeit mit den Österreichischen Bundestheatern gilt neben Josef Kirchberger im Besonderen Herrn Kulturminister Thomas Drozda."

Bei einem gemeinsamen Abendessen vertieften Bundesminister Drozda und Minister Sven Gatz ihre Erfahrungen hinsichtlich Kunst und Integration und berieten über die Situation von Flüchtlingen in Belgien und Österreich. Einig waren sie sich darin, dass Teilhabe am kulturellen Leben die Integration fördere und Projekte, die das ermöglichen, gestärkt werden sollen. "Wir haben deshalb den Call 'zusammen:wachsen – Kultur und Integration' um 50 Prozent angehoben. Ab 2017 stehen alleine für Projekte unter diesem Titel 300.000 Euro zur Verfügung", so der Bundesminister gegenüber Gatz.

Auch über Strategien alternativer Finanzierungsmodelle für Kunst und Kultur tauschten sich die beiden Minister aus, da es – wie die beiden meinten – notwendig sei, Anreize und Impulse zur Unterstützung von kreativem Schaffen in Zeiten von Budgetkonsolidierungen zu entwickeln.

Fotos sind auf der Fotoservice-Seite des Bundespressedienstes online verfügbar.

Rückfragehinweis:
Kabinett Bundesminister Mag. Thomas Drozda
Mag. Kerstin Hosa, MAS
Pressesprecherin Kunst & Kultur
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