Österreichischer Kunstpreis 2016

Der Österreichische Kunstpreis wird etablierten Künstlerinnen und Künstlern für ihr Gesamtwerk zuerkannt und jährlich vom Bundeskanzleramt vergeben. Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt durch unabhängige Expertenjurys; eine Bewerbung ist nicht möglich. Im Jahr 2016 wurde der Österreichische Kunstpreis in 8 Sparten verliehen:

  1. Österreichischer Kunstpreis 2016 – Bildende Kunst: Heinrich Dunst
  2. Österreichischer Kunstpreis 2016 – Film: Friedl vom Gröller-Kubelka
  3. Österreichischer Kunstpreis 2016 – Kinder- und Jugendliteratur: Linda Wolfsgruber
  4. Österreichischer Kunstpreis 2016 - Kulturinitiativen: Schmiede Hallein
  5. Österreichischer Kunstpreis 2016 – Künstlerische Fotografie: Michael Mauracher
  6. Österreichischer Kunstpreis 2016 – Literatur: Sabine Gruber
  7. Österreichischer Kunstpreis 2016 – Musik: Christoph Cech
  8. Österreichischer Kunstpreis 2016 – Video- und Medienkunst: Dorit Margreiter

Österreichischer Kunstpreis 2016 – Bildende Kunst: Heinrich Dunst

Jury: Iris Andraschek, Nikolaus Gansterer, Maja Vukoje

Heinrich Dunst © eSel.at, Lorenz Seidler

Heinrich Dunst (© eSel.at, Lorenz Seidler)

Heinrich Dunst

Geboren 1955 in Hallein (Salzburg), Studium an der Universität für angewandte Kunst Wien bei Peter Weibel und Bazon Brock, lebt und arbeitet in Wien. Heinrich Dunst verbindet in seinen Arbeiten Elemente der Sprache, des Bildes und der Skulptur und stellt deren Verhältnis als mediale Schnittstellen dar. In seinen "metasprachlichen" Rauminterventionen und Performances verhandelt er die Lücke zwischen dem Sichtbaren und Sagbaren, die Unübersetzbarkeit einer Form in eine andere und die Kontextualität räumlicher Präsentationen. Die Wurzeln seines konzeptuellen Ansatzes liegen in Konkreter Poesie, in der Wiener Szene der 1980er-Jahre mit ihrem Anspruch, die abstrakte Malerei in den Ausstellungsraum zu erweitern, und auch bei jenen künstlerischen Positionen, die wie Marcel Broodthaers die Wahrnehmungssysteme von Wort und Bild untersuchen. Dunst verleiht diesen Fragestellungen eine neue Aktualität, indem er die aufgerufenen Referenzen in ihrer Eindeutigkeit hinterfragt und so letztlich die der Kunst eigenen Voraussetzungen offenlegt.

Einzelausstellungen (Auswahl)

  • 2016 Things, not words, KOW, Berlin
  • 2015 Schwa z, Galerie der Stadt Schwaz
  • 2014 Dämmstoffe, KOW, Berlin; DA, Wiener Secession
  • 2013 About A B order, Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder, Wien
  • 2008 Dunst im Paternoster, Industriellen Vereinigung Wien
  • 2003 Sujet, Porträtserie Familie Keil, Schloss Kohfidisch
  • 2002 Trans Act 2, Sprachfelder, museum in progress in Kooperation mit Der Standard, 8. November 2002
  • 2000 objective correlative, eine temporäre Gestaltung des art stripe, Büro von Anderson Consulting, Wien
  • 1998 Galerie Fortlaan 17, Ghent
  • 1997 MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst, Wien
  • 1996 Hochschule der Bildenden Künste, Braunschweig; Deutsche Artothek, Köln; Heinrich Dunst – Adrian Schiess, Galerie Tanit, München
  • 1995 Präsentation im Raum der ERSTE Sammlung; Galerie nächst St. Stephan; Rosemarie Schwarzwälder, Wien; Galerie Art In, Nürnberg
  • 1993 Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder, Wien
  • 1992 Galerie Patrick de Brock, Antwerpen
  • 1991 Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder, Wien
  • 1987 Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder, Wien
  • 1984 Galerie Hubert Winter, Wien

Gruppenausstellungen (Auswahl)

  • 2016 Sighs Trapped by Liars. Sprache in der Kunst, Künstlerhaus Halle für Kunst & Medien, Graz; Abstrakt – Spatial. Malerei im Raum, Kunsthalle Krems; Poetry Passage #2, Národní Galerie v Praze, Prag
  • 2015 Heinrich Dunst – Christoph Meier, Galleria Collicaligreggi, Catania; Produktion, curated by_Kolja Reichert, Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder, Wien; Parallel Vienna 2015, Altes Postamt, Wien; Flirting with Strangers, 21er Haus, Wien; #3 Narratology – La Folia, wellwellwell, Wien; A Set of Lines, A Stack of Paper, Karst Projects, Plymouth; Vienna for Art's Sake, Belvedere, Winterpalais, Wien; Fondazione Giorgio Cini, Venedig; Le souffleur. Schürmann trifft Ludwig, Ludwig Forum, Aachen; Views on Mainz. 111 Artists in One Office, Kunsthalle Mainz
  • 2014 Freundliche Übernahme. Künstler zeigen ihre Sammlung, MARTa Herford, Herford; Neue Wege nichts zu tun, Kunsthalle Wien; konkret – abstrakt, Parlament, Wien
  • 2013 Cover Up_curated by Antony Hudek, Krinzinger Projekte, Wien; DIYALOG: Art from Vienna, CI Contemporary Istanbul; Die Sammlung #3, Österreichische Galerie Belvedere, 21er Haus, Wien; WWTBD. What Would Thomas Bernhard Do, Kunsthalle Wien
  • 2012 Papierwelten, Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder, Wien; Realität und Abstraktion 2. Konkrete und reduktive Tendenzen ab 1980, Museum Liaunig, Neuhaus; Sammlung Sigrid und Franz Wojda. Ein Leben mit zeitgenössischer Kunst, Museum Moderner Kunst Kärnten, Klagenfurt
  • 2011 Kunstpreis des Landes Salzburg 2011, Galerie im Traklhaus, Salzburg Beziehungsarbeit. Kunst und Institution, Künstlerhaus, Wien
  • 2010 Ringturm. Kunst, Vienna Insurance Group Sammlung, Leopold Museum, Wien; Laokoon, Laokoon II, COCO – Contemporary Concerns, Wien; Press Art. Die Sammlung Annette und Peter Nobel, Museum der Moderne, Salzburg; Malerei: Prozess und Expansion – Von den 50er Jahren bis heute, MUMOK – Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien
  • 2009 Get Connected – Preisträger des Alexander-Reznikov-Preises 2008, Künstlerhaus, Wien; Palacio de Sástago, Zaragoza; Common History and Its Private Stories. Geschichte und Geschichten, MUSA, Museum auf Abruf, Wien; Verausgabungssymposium, COCO – Contemporary Concerns, Wien
  • 2007 Kunstankäufe des Landes Salzburg 2004–2006, Galerie im Traklhaus, Salzburg
  • 2006 Abstrakt, Dokumentationszentrum für Moderne Kunst, St. Pölten; Riss/Lücke/Scharnier A, kuratiert von Heinrich Dunst, Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder, Wien
  • 2000 Open Art, Summerstage, Donaukanal, Wien
  • 1998 Räume der Kunst, Kunsthaus Bregenz; Ausstellungszentrum im Ringturm, Wien; Österreichische Gegenwartskunst, Culturel Centrum, Knokke – Heist; Positionen der Gegenwartskunst, Foundacio Calouste Gulbenkian, Lissabon

Performances (Auswahl)

  • Kra-Kra, Performance, ephemeropterae 2016, TBA21 Augarten, Wien, 2. September 2016
  • Opening Performance Poetry Passage #2, Národní Galerie v Praze, Prag, 5. Februar 2016
  • Frenhofer, 21er Haus, Wien, 8. September 2015
  • Film aus Mund/Hello Hand, Künstlerhaus Halle für Kunst und Medien, Graz, 16. Juli 2015
  • Schwaz er das Silber jetzt aus Mund, Galerie der Stadt Schwaz, 20. Februar 2015
  • Kunsthalle Exnergasse, Wien, 12. November 2013
  • Ja, aber, Departure, Viennafair, Stand H14, Wien, 12. Oktober 2013
  • Korrektur, Generali Foundation, Wien, 11. Oktober 2013
  • Evokation, Parkfair, Stadion Center, Wien, 19. September 2012
  • Der Kübel, Installation/Projektion/Performance, MAK NITE Säulenhalle, Österreichisches Museum für angewandte Kunst, Wien, 13. Dezember 2011
  • Display: attackierte Anordnungsform und sprachliche Ambivalenz, Lecture-Performance, Generali Foundation, Wien, 18. März 2011
  • Dämmmaterial/Sprachmaterial, COCO – Contemporary Concerns, Wien, 14. November 2009
  • Paternoster, Haus der Industrie, Wien, 20. Mai 2008

Preise und Auszeichnungen (Auswahl)

  • 2016 Österreichischer Kunstpreis – Bildende Kunst, Bundeskanzleramt
  • 2011 Kunstpreis des Landes Salzburg
  • 2008 Alexander-Reznikov-Preis
Zum Seiteninhalt

Österreichischer Kunstpreis 2016 – Film: Friedl vom Gröller-Kubelka

Jury: Siegfried A. Fruhauf, Ulrike Gladik, Billy Roisz

Friedl vom Gröller-Kubelka © Maria Ziegelbäck

Friedl vom Gröller-Kubelka (© Maria Ziegelbäck)

Friedl vom Gröller-Kubelka

Friedl vom Gröller-Kubelka wurde 1946 in London geboren und besuchte von 1965 bis 1969 die Grafische Lehr- und Versuchsanstalt, Abteilung Fotografie, in Wien. Nach ihrer Meisterprüfung als gewerbliche Fotografin betrieb sie von 1971 bis 1977 ein eigenes Fotoatelier. 1977 leitete sie die erste Klasse für künstlerische Fotografie und gründete 1990 ihre eigene Schule für künstlerische Fotografie in Wien, diese leitete sie bis 2010. 1997 schloss sie eine psychoanalytische Ausbildung ab. 2006 gründete sie die Schule für Unabhängigen Film, die sie bis 2013 leitete. Erste Filme 1968; bis dato ca. 80 Filme realisiert. Friedl vom Gröller-Kubelka lebt und arbeitet in Wien.

Screenings/Ausstellungen (Auswahl): Centre Pompidou, Paris; Frankfurter Kunstverein; Generali Foundation, Wien; Anthology Filmarchives, New York; documenta 12, Kassel; Österreichisches Filmmuseum, Wien; International Film Festival Toronto; International Film Festival Hong Kong; Berlin Biennale; Diagonale, Graz; Viennale; Lentos Kunstmuseum Linz; Media-City, Windsor, HGB-Leipzig, MUMOK – Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien.

Filme (Auswahl)

  • 2016 Atelier d'Expression, 20 Minuten
  • 2015 Zone industrielle, 3 Minuten; In Rom, 3 Minuten; Maschile – - Roma, 3 Minuten
  • 2014 Griselda und Natalia, 3 Minuten; Ruhe auf der Leinwand, 1 Minuten; Empört Euch!, 3 Minuten; Eva, 3 Minuten; Max Turnheim (2002–2014), 33 Minuten; 27. 12. 2013 St. Louis Senegal, 3 Minuten; Adama Diouf, 3 Minuten; Mai 2012, 3 Minuten
  • 2013 Das neue Kostüm, 2 Minuten; Guilty Until Proven Innocent, 2 Minuten; Warum es sich zu leben lohnt, 2 Minuten; 66, rue Stephenson, 2 Minuten; Kirschenzeit, 3 Minuten; Ma peau précieuse, 3 Minuten; Poetry for Sale, 4 Minuten; NEC SPE. NEC METU, 3 Minuten; Im Wiener Prater, 2 Minuten; The Paris Poetry Circle, 8 Minuten
  • 2012 Ich auch, auch, ich auch (Me too, too, me too), 2 Minuten; Meine psychoanalytischen Notizen, 3 Minuten
  • 2011 Gutes Ende, 3 Minuten; Ulrich Gregor und Heidi Kim at the W Hong Kong Hotel, 3 Minuten; Gaelle Obiegly, 3 Minuten; La Cigarette, 3 Minuten; Menschen am Sonntag (2006–2011), 3 Minuten
  • 2010 Heidi Kim at the W Hong Kong Hotel, 2 Minuten; Der Phototermin, 3 Minuten
  • 2009 Passage Briare, 3 Minuten; Polterabend, 3 Minuten; Hochzeit, 2 Minuten; Delphine de Oliveira, 3 Minuten; 1959–2009, 3 Minuten; Boston Steamer, 3 Minuten; Paris June 2009, 3 Minuten
  • 2007 Herachian, 3 Minuten
  • 2006 Vue Tactile (Four Women), 3 Minuten
  • 2005 Psychoanalyse ohne Ethik, 3 Minuten; Laurent, 3 Minuten
  • 2004 Le Baromètre, 3 Minuten; Allegorie, 3 Minuten
  • 2002 Festland Donau, 2 Minuten
  • 2001 Vue Tactile-Louvre, 3 Minuten; Lisa, 3 Minuten
  • 2000 Spucken, 2 min.
  • 1997–1999 Eltern (Mutter/Vater), 5 min.
  • 1994 Peter Kubelka und Jonas Mekas, 2 min.
  • 1974 Heidi, 3 Minuten
  • 1970 Heidi und Friedl, 3 Minuten
  • 1968–1969 Erwin, Toni, Ilse, 9 Minuten
  • 1968 Graf Zokan (Franz West), 3 Minuten

Preise und Auszeichnungen (Auswahl)

  • 2016 Österreichischer Kunstpreis – Film, Bundeskanzleramt
  • 2005 Würdigungspreis für künstlerische Fotografie, Bundeskanzleramt
Zum Seiteninhalt

Österreichischer Kunstpreis 2016 – Kinder- und Jugendliteratur: Linda Wolfsgruber

Jury: Karin Haller, Peter Rinnerthaler, Michael Roher, Edith Schreiber-Wicke, Elisabeth Wildberger

Linda Wolfsgruber

Linda Wolfsgruber (© Privat)

Linda Wolfsgruber

1961 in Bruneck/Südtirol geboren, lebt und arbeitet in Wien.
1975–1978 Kunstschule in St. Ulrich in Gröden,
1978–1980 Ausbildung zur Schriftsetzerin und Graphikerin in München und Bruneck,
1981–1983 Scuola del Libro in Urbino.
1983–1985 freischaffende Künstlerin und Werbegraphikerin in Florenz.
1985–1991 gemeinsames Werbestudio mit Gino Alberti in Bruneck.
Erste freie Arbeiten.
Radierkurse bei Emilio Umberuaga und Maurizio Olivotto in Sarmede/Vittorio Veneto.
Seit 1986 Illustration von (Kinder-)Büchern, zunächst gemeinsam mit Gino Alberti.
2 Wandmalereien gemeinsam mit Gino Alberti in der Volksschule Michael Bacher in Bruneck und in der Volksschule in Dietenheim.
Seit 1990 auch Autorin.
Seit 1992 in Wien: Buchillustrationen, freie Arbeiten, typographische Tätigkeiten, Papiertheater.
Seit 1996 unterrichtet Wolfsgruber an der Scuola d’illustrazione di Sarmede.
2005–2006 Aufenthalt in Teheran, seitdem auch Covergestaltungen von Büchern und CDs.
Veröffentlichungen von Illustrationen in Zeitungen und Zeitschriften. Ausstellungen im In- und Ausland.

www.lindawolfsgruber.at

Publikationen (Auswahl)

  • klein little piccolo, mit Federica Pagnucco, Luftschacht Verlag 2016
  • isch, Nord Süd Verlag 2016
  • Tage ohne dich, Tyrolia Verlag 2015
  • Kleiner Vagabund, Bibliothek der Provinz 2015
  • Wo kann ich das Glück suchen?, Text: Heinz Janisch, Verlag Jungbrunnen 2015
  • Augenschmaus. Witzwort, Quetsche Verlag für Buchkunst 2014
  • Heute Nacht bin ich ein Tiger, Luftschacht Verlag 2014
  • klein little piccolo, mit Federica Pagnucco, Tipoteca italiana, Auflage 20, 2013
  • Arche, Dom Verlag 2013
  • The camel in the sun, Text: Griffin Ondaatje, Groundwood Book 2013
  • Der Elefant und der Schmetterling, Text: E. E. Cummings, Gerstenberg Verlag 2013
  • Animales de compania, Text: Jorge Luján, Aerolitos 2012
  • Wo hört das Meer auf?, Text: Heinz Janisch, Dom Verlag 2011
  • Glück ist Gold, Bloomsbury Publishing 2011
  • Immergrün, Text: Bodo Hell, Folio Verlag 2011
  • Ich bin nicht Rotkäppchen, Text: Alessandro Lecis, Gerstenberg Verlag 2011
  • Wenn Herr Montag mit Frau Freitag, Text: Adelheid Dohiminène, Bibliothek der Provinz 2011
  • Die Dolomitensagen, Text: Auguste Lechner, Tyrolia Verlag 2011
  • Sonnenschein und Sternenschimmer, Text: Christine Knödler, Gerstenberg Verlag 2010
  • Brunhilda and the ring, Text: Jorge Lujan, Groundwood Book 2010
  • Al otro lado del rio, Text: Antonio Ventura, Nostra Ediciones 2009
  • Wie war das am Anfang, Text: Heinz Janisch, Dom Verlag 2009
  • Verletzte Paradiese, Text: Ditha Brickwell, Mandelbaum Verlag 2009
  • Daisy ist ein Gänseblümchen, Verlag Jungbrunnen 2009
  • Finns Land, Text: Heinz Janisch, Hanser Verlag 2008
  • Pistazien & Rosenduft. Die Kunst der persischen Küche, Mandelbaum Verlag 2007
  • Der Vogel ist sterblich, Text: Forugh Farrochsâd, Bibliothek der Provinz 2007
  • Das Leben Jesu in Geschichten und Bildern. Aus der Bibel nacherzählt von Celia Barker Lottridge, Tyrolia Verlag 2007 (englische Originalausgabe 2004)
  • 1, 2, 3. Dann reite ich durch den ganzen Himmel. Erzählungen und Gedichte, Text: Vera Ferra-Mikura, mit Renate Habinger, Bibliothek der Provinz 2007
  • Das Meer ist riesengroß, Text: Inge Fasan, Bibliothek der Provinz 2006
  • Das Nacht-ABC, Sauerländer Verlag 2006
  • 10 kleine Engelein, Text: Gino Alberti, NP Buchverlag 2005
  • Geduld bringt Frösche. Erzählungen und Gedichte, Text: Friedl Hofbauer, Bibliothek der Provinz 2005
  • Herr Löffel und Frau Gabel. Kindergedichte, Text: Christian Morgenstern, Bibliothek der Provinz 2005
  • Heute will ich langsam sein, Text: Heinz Janisch, Verlag Jungbrunnen 2005
  • Yppenplatz 4356 m2, Texte: Bodo Hell, Gertrude Henzl, Bibliothek der Provinz 2005
  • Zwei x Zwirn. Ein Buchstabenspiel, Sauerländer Verlag 2005
  • Stories from the life of Jesus, Text: Celia Barker Lottridge, Groundwood Book 2004
  • Däumelinchen, Text: Hans Christian Andersen, Bibliothek der Provinz 2004
  • Der Halskragen, Text: Hans Christian Andersen, Bibliothek der Provinz 2004
  • Ich bin ein toller Hecht, NP Buchverlag 2003
  • Inanna from the myths of ancient sumer, Text: Kim Echlin, Groundwood Book 2003
  • Vollendete Sicherheit, Text: Ditha Brickwell, Edition Mariannenpresse 2003
  • Kochen in Afrika. Eine kulinarische Rundreise mit 230 Rezepten, Text: Phebe Ndam, Mandelbaum Verlag 2003
  • Herr Balaban und seine Tochter Selda, Text: Martin Auer, Beltz & Gelberg Verlag 2002
  • Peg, Li und Su haben sich verabschiedet, Text: Monika Pelz, Verlag Jungbrunnen 2002
  • Ein älterer Herr in den Anden. Limericks, Text: Martin Auer, Mandelbaum Verlag 2001
  • Frau Maikäfer flieg, Text: Martin Auer, Gabriel Verlag 2001
  • Luzi, Text: Martin Auer, NP Buchverlag 2001
  • Florentine, Text: James Krüss, Carlsen Verlag 2001
  • Drei Säcke voll Rosinen, Text: Chadidscha Hasan, Najim A. Mustafa, Urs Gösken, Gabriel Verlag 2001
  • Von den wilden Frauen, Text: Martin Auer, Bibliothek der Provinz 2001
  • Es war einmal von A bis Zett. Märchenreise, mit Renate Habinger, Bibliothek der Provinz 2000
  • Prinzessin Rotznase, Text: Martin Auer, Bibliothek der Provinz 2000
  • Zwerg Nase, Text: Wilhelm Hauff, Bibliothek der Provinz 2000
  • Warum der Hase lange Ohren hat, Text: Martin Auer, Bibliothek der Provinz 1999
  • Blues und Balladen, Text: Martin Auer, Grasl Verlag 1999
  • Gesang um den Schlaf gefügig zu machen, Text: Heinz Janisch, Bibliothek der Provinz 1999
  • Ich schenk dir einen Ton aus meinem Saxofon. Geschichten und Gedichte, Text: Heinz Janisch, Verlag Jungbrunnen 1999
  • Kuckuck! Kuckuck!, Bohem Press Verlag 1999
  • Allerleirausch, Text: H. C. Artmann, Edition Sturzflüge 1999
  • Der zehnte Sommer des Kalli Spielplatz, Text: Dieter Bongartz, Gabriel Verlag 1998
  • Die Prinzessin auf dem Kürbis, Text: Heinz Janisch, Gabriel Verlag 1998
  • Als Anja dem Christkind entgegenging, Text: Josef Zoderer, Hanser Verlag 1996
  • Wolf oder Schaf – böse oder brav, Kerle Verlag 1996
  • Küss mich Frosch, Text: Stefan Daubrawa, Tyrolia Verlag 1995
  • Das Jahr lacht unterm Regenschirm, Text: Bernhard Lins, Tyrolia Verlag 1995
  • Alles Märchen, Text: Folke Tegetthoff, Residenz Verlag 1995
  • Bianca und die drei wilden Kater, Bohem Press Verlag 1994
  • König und Narr, Text: Ernst A. Ekker, Herder Verlag 1994
  • 1. Wiener Kinderkochbuch, Text: Manfred Lechner, Verlag Holzhausen 1994
  • Birnbaeume, Text: Norbert C. Kaser, Edition Sturzflüge 1993
  • Mein kleines Buch zu Ostern, Text: Erich Jooß, Bernward Verlag 1992
  • Kater Leo, Bohem Press Verlag 1990
  • Die kleine Marionette, Text: Gino Alberti, Bohem Press Verlag 1990
  • Der Prinz und die Blume, Text: Ingrid Mylo, Bohem Press Verlag 1989
  • Das rote Paket, Text: Gino Alberti, Bohem Press Verlag 1985
  • imon und die Tiere, Text: Gino Alberti, Bohem Press Verlag 1983

Preise und Auszeichnungen (Auswahl)

  • 2016 Österreichischer Kunstpreis – Kinder- und Jugendliteratur, Bundeskanzleramt
  • 2014 Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis, Bundeskanzleramt
  • 2010 Kinderbuchpreis der Stadt Wien
  • 2009 Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis; Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
  • 2007 Illustrationspreis der Stadt Wien
  • 2006 Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis, Bundeskanzleramt; Kinderbuchpreis der Stadt Wien
  • 2002 Kinderbuchpreis der Stadt Wien
  • 2001/2002 Federhasenpreis
  • 2000 Kinderbuchpreis der Stadt Wien; Österreichischer Förderungspreis für Kinder- und Jugendliteratur, Bundeskanzleramt
  • 1998 Kinderbuchpreis der Stadt Wien
  • 1997 Goldener Apfel BIB
Zum Seiteninhalt

Österreichischer Kunstpreis 2016 - Kulturinitiativen: Schmiede Hallein

Jury: Hans Dünser, Katerina Haller, Sabine Kritsch-Schmall, Josef Schick, Thomas Weber, Thomas Wolkinger, Alina Zeichen

Cloud Chamber Diaries (Depart), Schmiede 2012 © Leo Lass

Cloud Chamber Diaries (Depart), Schmiede 2012 (© Leo Lass)

Schmiede Hallein

Die Schmiede in Hallein ist einer der interessantesten "Off-Spaces" des Landes – und ein beeindruckend konsequentes Beispiel dafür, wie experimentelle Kulturarbeit auch abseits der Ballungsräume nicht nur funktionieren, sondern auch ihr Publikum finden kann. Im Vordergrund steht das Ausprobieren, das gemeinsame Sich-Erproben, der Austausch unterschiedlichster kultureller Felder und kreativer Milieus. Seit mehr als 10 Jahren wird in dem alten Industriebau auf der Perner Insel das zelebriert, was 2016 stimmigerweise gleich auch als Motto des im September stattfindenden, 10-tägigen Produzentenfestivals ausgerufen wurde: der "Ausnahmezustand". Viele der sonst für sich allein werkenden kulturellen Felder und Disziplinen, nicht wenige davon digital geprägt, haben im Alltag keine unmittelbaren, keine direkten Berührungspunkte. Unterschiedlichste Genres, Lebenswelten und kulturelle Zugänge kommen auf der Perner Insel Jahr für Jahr miteinander in Berührung: etwa 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Bereichen Medienkunst, Bildender Kunst, Robotik, Grafik, Musik, IT, Film, Fotografie, Mode, Jugendkultur, Möbel-, Event- und Informationsdesign – im Rahmen des Festivals werden sie in der Schmiede allesamt zu "Smiths".

Bemerkenswert auch: Obwohl seit Gründung des internationalen Produzenten und Produzentinnenfestivals genau die von der Schmiede abgedeckten Felder vom Rausch des Kapitals und der schnellen Start-up-Euphorie erfasst wurden und auch viele der anwesenden Akteurinnen und Akteure in Branchen der Kreativwirtschaft tätig sind, steht bei der Schmiede nach wie vor die kulturelle Praxis im Vordergrund.

So hat sich die Schmiede als das etabliert, was – oft als Schlagwort bemüht, doch so oft bloß eine Behauptung bleibend – ein in alle Richtungen offenes, aber keinesfalls beliebiges "Labor der Gegenwart" genannt werden kann.

Obwohl einzigartig kann die Schmiede deshalb auch als vorbildliche Kulturinitiative gelten, die eine Plattform und Basis bietet, an der unterschiedlichste Menschen partizipieren, von der alle Beteiligten profitieren können.

www.schmiede.ca

Zum Seiteninhalt

Österreichischer Kunstpreis 2016 – Künstlerische Fotografie: Michael Mauracher

Jury: Silvia Eiblmayr, Gabriele Rothemann, Günther Selichar

Michael Mauracher © Mauracher

Michael Mauracher, Fotoerlaubnis, 2016, Selbstporträt am 22.10.2016 (© Mauracher)

Michael Mauracher

Geboren 1954 in Klagenfurt, lebt und arbeitet in Salzburg und zeitweise in Leipzig. Studien der Kunstgeschichte und Kommunikationswissenschaften an der Universität Salzburg sowie Künstlerische Fotografie am Salzburg College;
1976–1984 Assistenzen am Salzburg College und in der Fotoklasse der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg; 1981 Mitbegründer der Galerie Fotohof in Salzburg.
1981–1983 Mitarbeit an der Ausstellung Geschichte der Fotografie in Österreich, die unter anderem im MUMOK – Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien gezeigt wurde, zur Ausstellung erschien ein zweibändiger Katalog.
1984–1994 Lehrauftrag für Künstlerische Fotografie sowie Organisation des internationalen Workshop-Programms am Salzburg College;
seit 1995 Lehrauftrag und ab 2011 Senior Lecturer für Fotografie und Neue Medien an der Universität Mozarteum;
ab 2001 Lehrauftrag für Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und seit 2005 Honorarprofessor ebendort;
zahlreiche Auslandsaufenthalte.
Seit 2012 ist Michael Mauracher Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Zusammen mit Rainer Iglar hat er 200 Bücher im Zeitraum der letzten 15 Jahre in der Fotohof Edition verlegt.

Ausstellungskataloge und Monografien (Auswahl)

  • Werkschau XIX. Michael Mauracher. Film und Foto, mit Texten von Ruth Horak und Gilles Mora, Wien 2014
  • AGES. Porträts vom Älterwerden, Katalog zu den Ausstellungen in der SK/Stiftung Köln und in der Landesgalerie Linz, Salzburg 2013
  • … und ein fremdes Mädchen, Institut für Buchkunst, Leipzig 2009
  • Kimjest inny?/Who is the other? Contemporary photography from Austria, Karolina Lewandowska, Zacheta National Gallery of Art (ed.), Warschau 2006, Ausstellungskatalog in der Zacheta National Gallery of Art
  • Simultan. Zwei Sammlungen Österreichischer Fotografie, Agnes Husslein-Arco, Museum der Moderne Salzburg (ed.), Wien 2005, Ausstellungskatalog Museum der Moderne Salzburg, Fotomuseum Winterthur
  • Photographie. Die Sammlung, Peter Baum, Lentos Kunstmuseum Linz (ed.), Linz 2001, Katalog zur Ausstellung in der Neuen Galerie der Stadt Linz, Lentos Kunstmuseum
  • Michael Mauracher. Portrait of a Man, Photographs 1981–1996, mit einem Text von Monika Faber und Ian Walker, Cardiff 1996
  • Antagonismes. 30 ans de photographie autrichienne, Centre Nationale de la Photographie (ed.), Paris 1996
  • Michael Mauracher. Talwärts, Kurt Kaindl (ed.), mit einem Text von Otto Hochreiter, Salzburg/Wien 1994
  • Michael Mauracher. Portrait of a Man, Salzburg 1987, Katalog zur Einzelausstellung in der Northlight Gallery, Arizona State University, Tempe
  • Die wiedergefundene Zeit, Hochschule der Künste Berlin (ed.), Berlin 1985, Katalog zum Karl Hofer Symposion und Ausstellung in der Akademie der Künste Berlin
  • Michael Mauracher. Fotografien, Salzburg 1984, Katalog zur Einzelausstellung in der Galerie Fotohof, Salzburg

Preise und Auszeichnungen (Auswahl)

  • 2016 Österreichischer Kunstpreis – Künstlerische Fotografie, Bundeskanzleramt
Zum Seiteninhalt

Österreichischer Kunstpreis 2016 – Literatur: Sabine Gruber

Jury: Stefan Gmünder, Ulrike Längle, Brigitte Schwens-Harrant

Sabine Gruber © Gunter Gluecklich

Sabine Gruber (© Gunter Gluecklich)

Sabine Gruber

Sabine Gruber, geboren 1963 in Meran, aufgewachsen in Lana, lebt und arbeitet in Wien.
1982 Matura am Humanistischen Gymnasium in Meran. Studium der Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaft in Innsbruck und Wien.
1988–1992 Lektorin für Deutsch an der Universität Cà Foscari in Venedig.
Seit 1984 Veröffentlichung von Romanen, Gedichten, Erzählungen, Hörspielen und Theaterstücken. Rundfunksendungen und Hörspiele im ORF und in der RAI. Verfasserin von Essays, Rezensionen, Glossen und Kommentaren. Herausgeberin von Anthologien und von Büchern zum Werk der Südtiroler Autorin Anita Pichler. Zusammen mit Renate Mumelter Nachlassverwalterin des Werks von Anita Pichler (1948–1997).

www.sabinegruber.at

Werke (Auswahl)

  • Daldossi oder Das Leben des Augenblicks, Roman, C.H.Beck 2016
  • Stillbach oder Die Sehnsucht, Roman, dtv 2014
  • Zu Ende gebaut ist nie, Gedichte, Haymon 2014
  • 111 Orte in Südtirol, die man gesehen haben muss, Emons 2014
  • Ein unerhörter Wunsch, 22 Kurztexte (bibliophile Ausgabe), Edition Thurnhof 2013
  • Stillbach oder Die Sehnsucht, Roman, C.H.Beck Juli 2011
  • Aushäusige, Roman, Haymon Taschenbuch 2011
  • Über Nacht, Roman, dtv 2009
  • Über Nacht, Roman, C.H.Beck 2007
  • Die Zumutung, Roman, dtv 2007
  • Die Zumutung, Roman, C.H.Beck 2003
  • Fang oder Schweigen, Gedichte, Wieser-Verlag 2002
  • Aushäusige, Roman, dtv 1999 (vergriffen)
  • Aushäusige, Roman, Wieser-Verlag September 1996

Hörspiele und Stücke (Auswahl)

  • Presto Prestissimo Ein Täuschungsmanöver, Hörspiel, Erstsendung ORF (Ö2) November 1997
  • Bis daß ein Tod, Monolog, Hörspiel, Erstsendung ORF (Ö2) 1. Juni 1997
  • Bis daß ein Tod, Uraufführung des Monologs am 9. Mai 1997 im Theater in der Altstadt in Meran
  • Der Vogelfänger, Hörspiel, Erstsendung ORF (Ö2) November 1993

Preise und Auszeichnungen (Auswahl)

  • 2016 Österreichischer Kunstpreis – Literatur, Bundeskanzleramt
  • 2015 Veza-Canetti-Preis der Stadt Wien
  • 2008 Buch.Preis Linz
  • 2007 Anton-Wildgans-Preis
  • 2007 Walther-von-der-Vogelweide-Förderpreis
  • 2000 Förderungspreis für Literatur, Bundeskanzleramt
  • 1998 Reinhard-Priessnitz-Preis
  • 1996 Förderpreis der Stadt Wien in der Sparte Literatur
  • 1990 Förderpreis der Marktgemeinde Lana
  • 1984 Preisträgerin beim RAI-Kurzgeschichtenwettbewerb Bozen
Zum Seiteninhalt

Österreichischer Kunstpreis 2016 – Musik: Christoph Cech

Jury: Margarethe Deppe, Ludwig Nussbichler, Gerhard Sammer, Gottfried Zawichowski

Christoph Cech © Helmut Lackinger

Christoph Cech (© Helmut Lackinger)

Christoph Cech

Christoph Cech, geboren 1960 kam schon früh mit Musik in Kontakt und studierte am Konservatorium der Stadt Wien Klavier und Schlagwerk sowie Tonsatz und Jazztheorie. Christoph Cech tritt seit den frühen 80er-Jahren als Mitbegründer und Pianist/ Komponist/Dirigent mit zahlreichen Ensembles mit internationaler Konzerttätigkeit auf, aktuell mit der Nouvelle Cuisine Bigband (25-jähriges Jubiläum), Christoph Cech Jazz Orchestra Project CC JOP, Giuffre Zone, Trio ZaVoCC, Trio Heginger – Herbert – Cech, Janus Ensemble, Trio MIT, Ensemble RUH und im Feld der Neuen Musik mit dem Max Brand Ensemble.

Durch die Gründungen dieser verschiedenen Formationen schuf er sich die Möglichkeit, seine Kompositionen, die zwischen traditionellem Jazz und avantgardistischen Ansätzen changieren, auf hohem Niveau umzusetzen. Eine Reihe von Tonträgern und Engagements bei den wichtigsten internationalen Jazzfestivals legen davon Zeugnis ab. Seinen Kompositionen wohnt eine starke emotionale Kraft inne, die aus dem Vollen schöpft. Dabei sind seine Partituren handwerklich klar durchdacht und von deutlicher Struktur. Er bleibt, bei aller Intellektualität, stets im Bereich des Spiel- und Hörbarem.

Cech schrieb neben einer Fülle von Kompositionen für kleinere Besetzungen im Bereich Jazz und Kammermusik, darunter mehr als 100 Stücke für Bigband, auch die Kammeroper Die Befreiung des Modulors, die 1988 am Staatstheater Schwerin uraufgeführt wurde. Sein Klavierkonzert Nr. 1 entstand 1993. An der Wiener Kammeroper wurde 1996 seine Oper Aus allen Blüten Bitternis aufgeführt und 2005 seine Oper Orfeo an der Neuen Oper Wien.

Sein Anliegen und Talent, musikalische Inhalte auch an Laien zu vermitteln, ist durch zahlreiche Workshops belegt, 1998 bis 2006 unterrichtete Christoph Cech Tonsatz an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Von 1999 bis 2014 war Cech Direktor des Instituts für Jazz und improvisierte Musik an der Bruckneruniversität. 2004 habilitierte er zum Universitätsprofessor im Fach Jazzkomposition.

www.christoph-cech.com

Preise und Auszeichnungen (Auswahl)

  • 2016 Österreichischer Kunstpreis – Musik, Bundeskanzleramt
  • 2013 Würdigungspreis des Landes Niederösterreich in der Sparte Musik
  • 2004 Anerkennungspreis für Musik des Landes Niederösterreich
  • 2003 1. Preis beim Kompositionswettbewerb der Stadt Ternitz und des österreichischen Komponistenbundes
  • 1998 Hans-Koller-Preis für die beste Jazz-CD des Jahres (Nouvelle Cuisine Bigband: Ultimate Sentences)
  • 1997 Publicitypreis der Austro Mechana
  • 1994 Leibnitzer Kunstpreis für Bigbandkomposition
  • 1992 1. Preis beim Kompositionswettbewerb des Konservatoriums der Stadt Wien
Zum Seiteninhalt

Österreichischer Kunstpreis 2016 – Video- und Medienkunst: Dorit Margreiter

Jury: Mathias Michalka, Jörg Piringer, Ruth Schnell

Dorit Margreiter © Privat

Dorit Margreiter (© Privat)

Dorit Margreiter

Geboren 1967, lebt und arbeitet in Wien.
1986–1990 Studium an der Universität Wien,
1988–1992 Studium an der Hochschule für angewandte Kunst Wien.
1996 zahlreiche Lehraufträge im In- und Ausland, ab Herbst 2006 Professorin für Video und Videoinstallation an der Akademie der bildenden Künste Wien.

www.doritmargreiter.net

Einzelausstellungen (Auswahl)

  • 2016 Dorit Margreiter. Neue Räume, Charim Galerie, Wien
  • 2015 Dorit Margreiter. Broken Sequence, Stampa, Basel; cinéma, Kunstraum Buchberg, Buchberg am Kamp
  • 2014 Dorit Margreiter. Broken Sequence, VIENNALE International Film Festival
  • 2011 Description, Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia, Madrid; Dorit Margreiter, Galerie Krobath, Berlin; Dorit Margreiter, Stampa, Basel
  • 2010 Rewriting the Space. Josef Hoffmann/Dorit Margreiter, Josef Hoffmann Museum, Brtnice; Pavilion, SVIT Praha, Prag
  • 2009 Dorit Margreiter, Galerie Krobath, Wien; Locus Remix: Dorit Margreiter, MAK Center for Art and Architecture, Los Angeles
  • 2008 Poverty Housing. Americus Georgia (mit Rebecca Baron), MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst, Wien; zentrum, Stampa, Basel; 10104 Angelo View Drive, European Kunsthalle c/o Ebertplatz, Köln
  • 2007 zentrum, Kunstraum Lakeside, Klagenfurt
  • 2006 Edith Russ Haus für Medienkunst, Oldenburg; Original Condition, Stampa, Basel; Analog, Galerie für zeitgenössische Kunst, Leipzig; 10104 Angelo View Drive, Moravska Galerie, Brno
  • 2005 zentrum, Kiesler Stiftung, Wien; kinoneuenkirchen, Kunstverein Springhornhof, Neuenkirchen
  • 2004 Four Phases in the Combining of Two Negatives to Make One Complete – Unusual – Picture, Kunstforum Montafon; 10104 Angelo View Drive, MUMOK – Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien; Statements, Art Basel Miami Beach/Galerie Krobath Wimmer, Miami
  • 2002 Some Establishing Shots (Arbeit), museum in progress, Wien; Event Horizon, Galerie Krobath Wimmer, Wien
  • 2001 Everyday Life, Galerie im Taxispalais, Innsbruck
  • 2000 Bringing It All Back Home, Galerie Krobath Wimmer, Wien; Short Hills, plattform, Berlin
  • 1999 Short Hills, Grazer Kunstverein
  • 1997 containerize, Kunst-Werke, Berlin
  • 1994 Das Haus ohne Küche, Studio Neue Galerie Graz
  • 1993 Mein Schlafzimmer in Prag, Forum Stadtpark, Graz

Gruppenausstellungen (Auswahl)

  • 2016 Territories and Fictions, Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia, Madrid; Konstruktion/Reflexion, MUMOK – Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien; The Present Order, Galerie für zeitgenössische Kunst, Leipzig; SO, Zeta Gallery, Tirana; MetaModern, The DeVos Art Museum at Northern Michigan University, Marquette; Die Sprache der Dinge, 21er Haus, Wien
  • 2015 Days of Future Just Past, Charim Galerie, Wien; to expose, to show, to demonstrate, to inform, to offer, MUMOK – Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien; Now, at the Latest, Kunsthalle Krems; Flirting with Strangers, 21er Haus, Wien; Self-Timer Stories, MUSAC, Léon; Object is Meditation and Poetry, Grassi Museum für angewandte Kunst, Leipzig; MetaModern, Krannert Art Museum, Champaign, Illinois
  • 2014 Selbstauslöser, Museum der Moderne, Salzburg; Raum und Wirklichkeit, MUMOK – Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien; KUB Sammlungsschaufenster, Kunsthaus Bregenz; Systems and Subjects, Museum der Moderne, Salzburg; Shimmering, Galerie Krobath, Wien; Sammlung #4?, 21er Haus, Wien; Die Gegenwart der Moderne, MUMOK – Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien; All About These, National Gallery of Arts, Tirana; Call me on Sunday, Krinzinger Projekte, Wien; Self-Timer Stories, Austrian Cultural Forum, New York; Proudly Presenting: Generali Foundation, Museum der Moderne, Salzburg; Stage Set Stage, SBC Gallery, Montreal
  • 2013 Incubus, FRAC Alsace, Sélestat; Nachbilder, Galerie für zeitgenössische Kunst, Leipzig; The Symbolic Landscape, University Art Gallery, Irvine; Performing Histories, Museum of Modern Art, New York; Fotos. Österreichische Fotografien von den 1930ern bis heute, 21er Haus, Wien; The Content of Form, Generali Foundation, Wien; In Bewegung: European Kunsthalle in der KUB Arena, Kunsthaus Bregenz; The Great Stage, Blackbridgeoffspace, Peking; Tomorrow was already here, Museo de Arte Contemporáneo de Monterrey, Mexico City
  • 2012 Performing Histories, Museum of Modern Art, New York; Variationen über ein Thema, Studio International/Galerie der HGB, Leipzig; Tomorrow was already here, Museo Tamayo, Mexico City; Aneignung der Gegenwart, Galerie für zeitgenössische Kunst, Leipzig; Bleibender Wert?, Kunsthaus Bregenz; DLF. Die Biografie der Bilder, Camera Austria, Graz; Ändere dich, Situation, Galerie der Stadt Schwaz; Abstract Possible. The Stockholm Synergies, Tensta Konsthall, Stockholm; Facelift, Landesgalerie Linz
  • 2010 Psychoanalysis, TWS Tokyo Wonder Site Shibuya, Tokio und Contemporary Art Museum, Kumamoto; light camera action, abc Berlin, Marshall House, Berlin; Yesterday’s Tomorrows, Musée d’art contemporain de Montréal; Architecture and Body, Österreichisches Kulturforum, Prag; 2 ½ Dimensional. Film Featuring Architecture, deSingel, Antwerpen; In Between. Austrian Contemporary, The Contemporary Art Centre of Montenegro, Podgorica; Modernologies, Museum of Modern Art, Warschau
  • 2009 Modernologies, MACBA, Barcelona; A Ladies Almanack, tranzitdisplay, Prag; 53rd International Art Exhibition/La Biennale di Venezia, Österreichischer Pavillon, Venedig; The New Monumentality. Gerard Byrne, Dominique Gonzales- Foerster, Dorit Margreiter, The Henry Moore Institute, Leeds; Fifty Fifty. Kunst im Dialog mit den 50er Jahren, Wien Museum; mise en scène, Passerelle Centre d‘art contemporain, Brest; Nichtorte, Orte, Galerie für zeitgenössische Kunst, Leipzig; Concept Film (I), Kunstverein Medienturm, Graz; The Porn Identity, Kunsthalle Wien; Painting the Glass House, Mills College Art Museum, Oakland
  • 2008 Cutting Realities. Gender Strategies in Art, Austrian Cultural Forum, New York; Wohnen in der Kunst, Kunstmuseum Wolfsburg; 11th Cairo Biennial, Art Palace, Kairo; The Artist As Troublemaker, Austrian Cultural Forum, New York; la vie moderne/revisitée, Passerelle Centre d‘art contemporain, Brest; The Reality Effect, Henie Onstad Art Centre, Høvikodden; Islands and Ghettos, Forum für Kunst, Heidelberg, Mannheimer Kunstverein, Ernst-Bloch-Zentrum, Ludwigshafen; Modernism: On and Off the Grid, Center for Curatorial Studies at Bard College, New York; SITE Projektionen, SITE Galerie, Düsseldorf; Wollust – the presence of absence, Columbus Art Foundation, Leipzig; Beyond Stereotypes, Neuer Aachener Kunstverein; Painting the Glass House: Artists Revisit Modern Architecture, The Aldrich Contemporary Art Museum, Ridgefield
  • 2007 Bodypoliticx, Witte de With, Rotterdam; Oh Girl it’s a Boy, Kunstverein München; Novella (not yet another story), Halle für Kunst, Lüneburg; Ohne wenn und aber. Die Schenkung Dieter und Gertraud Bogner, MUMOK – Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien; die stadt von morgen, Akademie der Künste, Berlin; Sammlung, Generali Foundation, Wien; Paradox and Practice: Architecture in the Wake of Conceptualism, Room Gallery, Irvine; Exil des Imaginären. Politik. Ästhetik. Liebe, Generali Foundation, Wien; Videokunst, Stampa, Basel; Hot Rock, Transmission Gallery, Glasgow; For a Special Place: Documents and Works from the Generali Foundation Collection, Austrian Cultural Forum, New York; Die QueerulantInnen, Kunstraum Auto, Wien
  • 006 Dark Places, Santa Monica Museum of Art; Pardners (mit Kaucyila Brooke), Domestic Setting, Los Angeles; Opera Austria, Centro per l’ Arte Contemporanea, Prato; Stile der Stadt (mit Anette Baldauf), Große Bergstraße, Hamburg; Cooling out (mit Anette Baldauf), Halle für Kunst, Lüneburg; … und so hat Konzept noch nie Pferd bedeutet, Generali Foundation, Wien; Every Day, Salzburger Kunstverein
  • 2005 Double Check, Camera Austria, Graz; The Need to Document, Kunsthaus Baselland, Muttenz; Occupying Space. Sammlung Generali Foundation, Haus der Kunst, München, Witte de With, Rotterdam, Museum for Contemporary Art, Zagreb; Lebt und arbeitet in Wien, Kunsthalle Wien; Living and Working in Vienna, Austrian Cultural Forum, New York; Das Neue II, Atelier Augarten, Wien; Icestorm, Kunstverein München; Nach Rokytnik – Die Sammlung der EVN, MUMOK – Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien; Wild at Heart, Kunsthaus Bregenz; A Certain Tendency of Representation, Thomas Dane Gallery, London; Sammeln und Entdecken, MUMOK – Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien; Arrète. Über die Neutralisierung der Zeit, Kunstraum NOE, Wien
  • 2004 Body Display, Wiener Secession; Imagine Limerick, ev+a 2004, Limerick; One in a Million, Austrian Cultural Forum, New York; Frau im Bild. Inszenierte Wirklichkeit, Museum Moderner Kunst, Passau; Formate, MNAC/Kalinderu medialab, Bukarest; Shake, OK Centrum, Linz, Villa Arson, Nizza; International, Liverpool Biennial 2004; Double Check, Gallery of Contemporary Art, Celje; Die Zukunft ist nicht, was sie einmal war, Galerie für zeitgenössische Kunst, Leipzig

Videos (Auswahl)

  • cinéma, HD Video, Farbe, Ton, 9 Minuten, Wien, 2014
  • Broken Sequence, HD Video, Farbe, Ton, 8 Minuten, Peking, 2013
  • Aporia (Cairo Version), HD Cam, Farbe, 14 Minuten, Kairo/Wien, 2008
  • Exquisite Function, HD Cam, Farbe, 11 Minuten, Wien/Berlin, 2007
  • The World May Not Be Deep But It Is Definitely Shallow And Wide, 13 Minuten, DV, Los Angeles (mit Norman M. Klein), 2004
  • The She Zone, 24 Minuten, DV, Dubai/Wien (mit Anette Baldauf), 2004
  • Women of the Orient, 30 Minuten, DV, Las Vegas/Wien, 2003
  • Remake Las Vegas, 18 Minuten, DV, Las Vegas/Wien (mit Anette Baldauf), 2002
  • Case Study #22, 3-Kanal Video, 8 Minuten, DV, Los Angeles, 2001
  • Jock, 2:30 Minuten, DV, Los Angeles, 2001
  • I like L. A. and L. A too, DV, 18 Minuten, Los Angeles, 2001
  • Short Hills Revisited, DV, 19 Minuten, Graz, 2000
  • Short Hills, DV, 16 Minuten, Wien/Short Hills, 1999
  • Vertrag, Beta SP, 11 Minuten, Wien, 1999
  • Studiocity, Beta SP, 12 Minuten, Wien/Berlin, 1999
  • Into Art, Beta SP, 4 min., Wien, 1998
  • Space Off, Beta SP, 40 min., 6 min.; Wien/Berlin, 1997
  • Film/Titel/Video, VHS, 90 min., 30 min., 30 min., Wien (mit Mathias Poledna, Heimo Zobernig), 1997
  • complexul muzeal, VHS, 7 Minuten, 1996
  • Play Big, Umatic, 40 Minuten, Wien/Berlin, 1995
  • Ballgasseland, Hi8, 13 Minuten, Wien (mit Hans Küng, Mathias Poledna, Florian Pumhösl), 1992

Filme (Auswahl)

  • Transfer (Monument Valley), 16 mm, Farbe, ohne Ton, 2 Minuten, Arizona/Wien, 2016
  • Pavilion, 35 mm, s/w, ohne Ton, 8 Minuten, Venedig, 2009
  • Aporia, 35 mm, Farbe, Ton, 14 Minuten, Leeds, 2009
  • Poverty Housing. Americus, Georgia, Farbe, Ton, 14 Minuten, Wien/Los Angeles (mit Rebecca Baron), 2008
  • zentrum, 16 mm, s/w, ohne Ton, 2:44 Minuten, Leipzig, 2006
  • Grandeur et Decadence, 16 mm, Farbe, Ton, 14:30 Minuten, Liverpool, 2004
  • 10104 Angelo View Drive, 16 mm, Farbe, ohne Ton, 7 Minuten, Los Angeles, 2004

Preise (Auswahl)

  • 2016 Österreichischer Kunstpreis – Video und Medienkunst, Bundeskanzleramt
  • 2004 Preis der Telekom Austria
  • 2003 Preis der Stadt Wien für bildende Kunst
  • 2002 Otto-Mauer-Preis
  • 2000 Georg-Eisler-Preis
  • 1999 Hilde-Goldschmidt-Preis