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Kulturminister Blümel: "Secession ist Symbol der heimischen Kulturlandschaft"

Besichtigung des Baufortschritts gemeinsam mit Secessions-Präsident Kempinger und Stadtrat Mailath-Pokorny

"Die Secession ist ein unverkennbares Symbol der österreichischen und speziell der Wiener Kunst- und Kulturlandschaft. Sie steht nicht nur für das Fin de Siècle und damit für eine der wegweisendsten Epochen des österreichischen Kunstschaffens, sondern auch für die Freiheit des kreativen Schaffens. Dieser Freiheit fühlen wir uns uneingeschränkt verpflichtet, das gilt ganz besonders in Bezug auf die zeitgenössische Kunst", sagte Bundesminister Gernot Blümel anlässlich der Besichtigung der Baufortschritte bei der Sanierung des Wiener Secessionsgebäudes gemeinsam mit dem Wiener Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny und dem Präsidenten der Vereinigung bildender KünstlerInnen Wiener Secession, Herwig Kempinger.

Das Bundeskanzleramt wird gemeinsam mit der Secession und der Stadt Wien die Mehrkosten der Sanierung des traditionsreichen Ausstellungsgebäudes übernehmen. Die Baukostenschätzung musste unter anderem aufgrund zusätzlicher denkmalpflegerischer Maßnahmen nach oben korrigiert werden. Das Bundeskanzleramt hat dementsprechend die Erhöhung der Förderung für die Sanierung auf 1,2 Millionen Euro zugesagt. Die Bauarbeiten verlaufen nach Zeitplan, mit der Fertigstellung wird bis Ende August 2018 gerechnet, Anfang September soll das runderneuerte Haus wieder eröffnet werden.

"Der Kostenanstieg, der im Zuge der Sanierung aufgetreten ist, wurde vom Bundesdenkmalamt geprüft und als nachvollziehbar bewertet. Daher haben wir uns auf Basis der Expertenbeurteilung von Seiten des Bundes dazu entschlossen, die Secession bei der Erhaltung und Adaptierung dieses bedeutenden Gebäudes über die bereits bewilligten Mittel hinaus zu unterstützen. Nichtsdestotrotz geht es immer um Professionalität und Planbarkeit und darum, Kosten- und Zeitplanungen einzuhalten", betonte Kulturminister Blümel abschließend.

Bilder von diesem Termin sind über das Fotoservice des Bundeskanzleramtes kostenfrei abrufbar.