Praterateliers – Bildhauerateliers des Bundes Meiereistraße 3, 1020 Wien

Das Bundeskanzleramt – Sektion Kunst und Kultur schreibt im Rahmen der Bundeskunstförderung 2 Ateliers des Bundes aus. Auf dem im Prater gelegenen Gelände der ehemaligen Weltausstellung 1873 mit einer Größe von 25 000 m2 sind in 2 Gebäuden (Nord- und Südgebäude) mit einer Gesamtnutzfläche von 3 500 m2 23 Ateliers untergebracht. Folgende Bildhauerateliers im Nordgebäude werden mit dieser Ausschreibung für eine Nutzungsdauer befristet auf 15 Jahre vergeben:

Mieteinheit 12 - Atelier 12

  • Lage: Nordpavillon, 1. Obergeschoß, Nutzfläche gesamt zirka 81 m²
  • Sanitär (WC, Dusche und Handwaschbecken) zirka 5,32 m²
  • Atelier zirka 81 m², bestehen aus 3 Räumen (Zwischenwand durch Vormieter eingebaut)
  • Raumhöhe zirka 2,98 m

Mieteinheit 13 - Atelier 13

  • Lage: Nordpavillon, 1. Obergeschoß, Nutzfläche gesamt zirka 82 m²
  • Sanitär (WC mit Handwaschbecken) zirka 2,77 m²
  • Atelier zirka 82 m², bestehend aus 2 Räumen
  • Raumhöhe zirka 2,98 m
  • Küche vorhanden (Unterschränke, Kühlschrank, Spüle)
  • Duschkabine im hinteren Raum

Allgemeine Ausstattung der Ateliers

  • Altbauatelier in Werkstattqualität
  • Die Ateliers sind mit einer Sanitärgruppe ausgestattet
  • Die Ateliers sind mit Einzelölöfen zu heizen
  • Die Einrichtung der Ateliers erfolgt auf eigene Kosten

Genaue Beschreibung der einzelnen Ateliers (DOCX, 74 KB)

Kosten

Für die Neuvermietung der Praterateliers wurde mit 1. Oktober 2014 ein einheitlicher Quadratmeterpreis in der Höhe von 4,75 Euro netto, 5,70 Euro brutto je m2 festlegt. Die Betriebskosten liegen derzeit bei 1,76 Euro netto, 2,11 Euro brutto.

Mieteinheit 12

Die Mietkosten bei Vorsteuerabzugsberechtigung gegen Nachweis:

Atelier für m2 Miete netto (in Euro) Betriebskosten netto (in Euro) Gesamtkosten brutto (in Euro)
Miteinheit 12 81 384,75 142,56 632,77 inklusive 20 % Umsatzsteuer (USt)

Die Mietkosten bei nicht Vorsteuerabzugsberechtigung gemäß §6 Absatz 2 Umsatzsteuergesetz (UStG):

Atelier für m2 Miete netto=brutto (in Euro) Betriebskosten netto (in Euro) Gesamtkosten brutto (in Euro)
Miteinheit 12 81 461,70 142,56 604,26 inklusive 0 % USt

Mieteinheit 13

Die Mietkosten bei Vorsteuerabzugsberechtigung gegen Nachweis:

Atelier für m2 Miete netto (in Euro) Betriebskosten netto (in Euro) Gesamtkosten brutto (in Euro)
Mieteinheit 13 82 389,50 144,32 640,58 inklusive 20 % USt

Die Mietkosten bei nicht Vorsteuerabzugsberechtigung gemäß §6 Absatz 2 UStG:

Atelier für m2 Miete netto=brutto (in Euro) Betriebskosten netto (in Euro) Gesamtkosten brutto (in Euro)
Mieteinheit 13 82  467,40 144,32 611,72 inklusive 0 % Ust.

Die angefallene nicht abzugsfähige Vorsteuer wird im Zuge der jährlichen Betriebskostenabrechnung an den Mieter/die Mieterin weiterverrechnet. Die Mietkosten beziehen sich auf die Grundfläche und auch auf die allfällig vorhandenen Zwischengeschosse; allfällige Keller sind nicht miteinbezogen.Die angefallene nicht abzugsfähige Vorsteuer wird im Zuge der jährlichen Betriebskostenabrechnung an den Mieter/die Mieterin weiterverrechnet.

Der Mietvertrag wird durch die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) abgeschlossen. Miete, Betriebskosten und die üblichen Heiz- und Stromkosten sind vom Atelierbenutzenden zu bezahlen. Eine Kaution von 3 Monatsmieten (Miete und Betriebskosten) brutto ist zu erlegen.

Eine Vorabbesichtigung der Ateliers ist im Zuge einer Terminvereinbarung mit der Hausverwaltung Frau Sabine Ranftl (BIG), Telefon: +430664 80745 4435 möglich.

Voraussetzungen

Das Atelier wird einer Künstlerin/einem Künstler zuerkannt, die/der im Bereich eines erweiterten Bildhauer- und Objektkunstbegriffes tätig ist. Die Praterateliers sollen vorrangig an international aufstrebende österreichische Künstlerinnen und Künstler vermietet werden, die bereits ein gewisses Lebenswerk vorweisen können und eine internationale Präsenz anstreben. Bei der Auswahl wird insbesondere auch auf den Anteil der Künstlerinnen in den Praterateliers Bedacht genommen werden.

Antragsberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder ihren ständigen Wohnsitz in Österreich haben (Meldezettel).

Die Bewerbung von Studierenden ist nicht möglich. Von der Bewerbung sind alle an einer Universität/Fachhochschule immatrikulierten Personen ausgeschlossen. Personen, denen bereits ein Bundesatelier in der Wattgasse oder Westbahnstraße zugesprochen wurde, können nicht zeitgleich für ein Prateratelier ansuchen.

Vergabemodus

Das Bildhaueratelier wird auf Vorschlag einer Expertenjury vergeben. Vom Juryergebnis werden alle Bewerberinnen/Bewerber schriftlich informiert. Es wird darauf hingewiesen, dass keine verbalisierte Begründung des Juryvorschlages erfolgt. Die eingereichten Bildunterlagen werden nach der Jurysitzung im Postweg retourniert. Für Verlust oder Beschädigung kann vom Bundeskanzleramt keine Haftung übernommen werden. Der Jury werden nur vollständige Bewerbungen vorgelegt. Nicht fristgerecht eingebrachte Bewerbungen beziehungsweise Bewerbungen mit unvollständigen Unterlagen können nicht berücksichtigt werden.

Bewerbungsunterlagen

  • Lebenslauf (Ausbildung und Angabe über die bisherigen künstlerischen Aktivitäten)
  • Dokumentation der bisherigen künstlerischen Arbeiten, maximal A4-Format (keine Originalarbeiten, keine CD/DVDs). Die Unterlagen sollen der Jury ermöglichen, sich ein Bild über die künstlerische Tätigkeit der Bewerberin/des Bewerbers zu machen.
  • Der Bedarf an einem Atelier ist durch eine genaue Beschreibung der derzeitigen Arbeitssituation zu belegen.

Bewerbungstermin

Schriftliche Bewerbungen sind bis zum 15. Februar 2019 (es gilt das Datum des Poststempels) zur richten an:

Bundeskanzleramt – Sektion Kunst und Kultur
Abteilung II/6
Concordiaplatz 2
1010 Wien
Ansprechperson: Mag. Joana Pichler, joana.pichler@bka.gv.at

Jede Einreichung ist außen deutlich mit dem Vermerk Prateratelier des Bundes zu versehen.

Einsendungen nach diesem Termin können nicht berücksichtigt werden.