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Europäische Kulturhauptstädte

Europäische Kulturhauptstadt 2024 in Österreich

Die drei Bewerberstädte Bad Ischl, Dornbirn und St. Pölten haben sich für die zweite Bewerbungsrunde qualifiziert. 
Bundesminister Gernot Blümel gratuliert den Nominierten herzlich zum Aufstieg in die zweite Runde.

Die Jury hat einen Bericht verfasst. Er beinhaltet eine Beurteilung und Anregungen, wie die Städte ihre Konzepte vertiefen und verbessern können:

Die Städte werden ihre konkretisierten Konzepte im November 2019 der Jury präsentieren, unmittelbar danach wird die Entscheidung, welche Stadt das Rennen macht, gefällt. Die zwölfköpfige Jury besteht aus folgenden Expertinnen und Experten:

  • Sylvia Amann, Österreich
  • Cristina Farinha, Portugal
  • Paulina Florjanowicz, Polen
  • Beatriz Garcia, Spanien
  • Dessislava Gavrilova, Bulgarien
  • Anja Hasenlechner, Österreich
  • Alin Nica, Rumänien
  • Dominik Nostitz-Rieneck, Österreich
  • Pierre Sauvageot, Frankreich
  • Jiří Suchánek, Tschechische Republik
  • Agnieska Wlazel, Polen
  • Suzana Žilič Fišer, Slowenien

Die Kulturhauptstädte Graz 2003 und Linz 2009 waren überaus erfolgreich und gaben wichtige Impulse für die Stadt- und Regionalentwicklung. Österreich ist 2024 wieder an der Reihe und wird sich gemeinsam mit Estland und einem EU-Beitrittsland beziehungsweise EFTA/EWR-Land den Titel teilen. Die Bewerbungsfrist lief von Juni 2017 bis Ende 2018.

Verfahrensregeln:

Um die Bewerberstädte bei ihrer Vorbereitung zu unterstützen, hat das Bundeskanzleramt eine  Reihe von Veranstaltungen angeboten. Der Auftakt war am 29. September 2016 mit der Veranstaltung "Kultur bringt's! Die Europäische Kulturhauptstadt als Chance für nachhaltige Stadtentwicklung". Anlässlich der Veröffentlichung der Ausschreibung fand die Konferenz "Mehr Kultur durch mehr Europa" am 9. Juni 2017 im Haus der Europäischen Union in Wien statt, in der sich unter anderem potenzielle Bewerberstädte präsentiert haben. Weiters wurden die Auswahlkriterien in einer Workshopreihe mit Impulsvorträgen und Tipps von Fachleuten aufgearbeitet.

Bewerbungsunterlagen:

Hintergrund

Im Jahr 1985 auf Initiative der griechischen Kulturministerin Melina Mercouri ins Leben gerufen, blicken die Kulturhauptstädte auf eine beispiellose Erfolgsgeschichte zurück. Der Titel wurde bisher an über 50 Städte quer durch Europa verliehen. Ziel ist es, die kulturelle Vielfalt aufzuzeigen, die Kulturszene der ausgewählten Städte ins Rampenlicht zu rücken und Impulse für deren langfristige Entwicklung auszulösen.

Ziele, Kriterien, Auswahlprozess und Reihenfolge der Länder sind im EU-Beschluss 445/2014/EU festgelegt.

Jährlich teilen sich 2 Städte aus den EU-Mitgliedstaaten den Titel. Alle 3 Jahre können sich auch EU-Beitrittskandidaten und EFTA/EWR-Länder bewerben. Die EU-Förderung aus dem Programm "Creative Europe" beträgt 1,5 Millionen Euro pro Stadt.

Das zweistufige Auswahlverfahren beginnt mit der Ausschreibung im jeweiligen Land sechs Jahre vor dem Veranstaltungsjahr. Die Auswahl trifft eine EU-Jury, unterstützt von 2 nationalen Expertinnen/Experten.

Die 6 Auswahlkriterien sind:

  1. Langzeitstrategie
  2. Europäische Dimension
  3. Kulturprogramm
  4. Umsetzungsfähigkeit (Infrastruktur, Finanzierung etc.)
  5. Einbindung und Partizipation von BürgerInnen
  6. Management

Liste der Europäischen Kulturhauptstädte

2019

2020

2021

2022

2023

Links

Kontakt

Bundeskanzleramt
Abteilung II/10 - Europäische und internationale Kulturpolitik
Mag. Kathrin Kneissel
Telefon: + 43 1 531 15-20 36 90
E-Mail: kathrin.kneissel@bka.gv.at