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Mentoring für Künstlerinnen

Weibliche Kunstschaffende sind nach der Studie zur sozialen Lage der Künstlerinnen und Künstler in Österreich nach wie vor in vielen Bereichen benachteiligt. Deshalb führt die Sektion II des Bundeskanzleramtes seit dem Jahr 2011 ein Künstlerinnen-Mentoring-Programm durch – ein Fachmentoring von Frauen für Frauen, von Künstlerinnen für Künstlerinnen.

Durch Projekte wie Mentoring von Künstlerinnen für Künstlerinnen kann einer nachweislichen Benachteiligung von Frauen entgegengewirkt werden. Ziel des Mentorings ist der Know-how-Transfer von erfahrenen Künstlerinnen zu jüngeren Künstlerinnen, die Weitergabe von Wissen und Erfahrungen, das Aufbauen von Netzwerken und das Erkennen von Kompetenzen und Potentialen.

Die Mentorinnen geben ihre persönlichen Erfahrungen weiter. Sie können den Mentees bei Entscheidungsfindungen helfen, sie können die Stärken der Mentees erkennen und fördern und aufgrund ihres Erfahrungshorizontes Lösungsmöglichkeiten anbieten und neue Kontakte herstellen.

Aber Mentoring bringt allen was – auch den Mentorinnen: Es ermöglicht zum Beispiel die Reflexion über den eigenen beruflichen Werdegang, die Schärfung des Führungsstils, die Erweiterung der Führungskompetenz und möglicherweise neue Erkenntnisse durch den Perspektivenwechsel.