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Studien zu Europa / International

Studie "Traditionelles Handwerk als immaterielles Kulturerbe und Wirtschaftsfaktor in Österreich"

Die Beobachtung, dass traditionelles Handwerk zunehmend verschwindet, hat zu Überlegungen geführt, wie das Bewusstsein für das Thema Handwerk und die aktuellen Problemfelder gestärkt und verantwortliche Stellen sensibilisiert werden können. Handwerk soll als Teil der eigenen Gegenwart und Zukunft begriffen werden, nicht mit einem romantisierenden und rückwärts gewandten Blick, sondern als positiver Impuls der heimischen Wirtschaft für eine bewusst gelebte Zukunft des Handwerks und der kreativen Schaffensfreude.

Daher wurde im Auftrag des Bundeskanzleramtes und des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft eine Studie zur Erhebung zum Status des traditionellen Handwerks in Österreich erhoben. Sie umfasst Definition und Analyse der Parameter des traditionellen Handwerks, seines Gefährdungsgrades und seiner kulturpolitischen und wirtschaftlichen Bedeutung in der Zukunft.

Studie Traditionelles Handwerk als immaterielles Kulturerbe und Wirtschaftsfaktor in Österreich (PDF, 3981 KB)

Bestandsaufnahme des Rahmenübereinkommens des Europarates über den Wert des Kulturerbes für die Gesellschaft

Nach der österreichischen Ratifikation des Rahmenübereinkommens des Europarates über den Wert des Kulturerbes für die Gesellschaft (Faro-Übereinkommen beziehungsweise Faro-Konvention) 2015 hat das Bundeskanzleramt als ersten Schritt zur Umsetzung die vorliegende Bestandsaufnahme herausgegeben, die von der österreichischen Kulturdokumentation erarbeitet wurde.

Die Publikation fasst den Konventionstext zusammen und gibt Informationen über Hintergrund, Entstehung und Umsetzung der Faro-Konvention. Österreichische Projektbeispiele und eine Auswahl von zukünftigen Themen zur Umsetzung der Konvention in Österreich wurden auch im Rahmen des Workshops "Kulturerbe. Und jetzt?" am 27. Jänner 2016 im Bundeskanzleramt mit Vertreterinnen und Vertreter von Ministerien, Ländern, der Zivilgesellschaft und Fachleuten aus den Bereichen Kunst und Kultur diskutiert.

Autorinnen: Veronika Ratzenböck und Elisabeth Wulz

Rahmenübereinkommen des Europarates über den Wert des Kulturerbes für die Gesellschaft. Eine Bestandsaufnahme (PDF, 1436 KB)

Ratgeber "Auf einen Blick. EU-Regionalförderungen für Kunst und Kultur"

In der neuen online Publikation des Bundeskanzleramts werden die Fördermöglichkeiten für Kunst- und Kulturprojekte in den EU-Strukturfonds und im Leader in der Laufzeit 2014-2020 erläutert. Neben einem allgemeinen Überblick über die Regionalpolitik der Europäischen Union werden die fünfzehn Förderprogramme einzeln vorgestellt und mit Projektbeispielen veranschaulicht. Weiters sind relevante Kontaktdaten und ein Glossar enthalten.

Auf einen Blick. EU-Regionalförderungen für Kunst und Kultur. März 2016 (PDF, 10828 KB)

Studie "Finanzierungssituation und -bedarf der Österreichischen Kultur- und Kreativwirtschaft"

Unternehmen und Organisationen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft stehen bei ihrem Zugang zu Finanzmittel vor spezifischen Herausforderungen und Barrieren. Ein neuer Garantiefonds auf EU-Ebene im Rahmen des Programms Creative Europe soll den Zugang zu Finanzierung für den Kultur- und Kreativsektor erleichtern. Vor diesem Hintergrund wurde die KMU Forschung Austria in Kooperation mit der österreichischen kulturdokumentation und FOKUS vom erp-Fonds der aws, dem Bundeskanzleramt, dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der creativ wirtschaft austria der Wirtschaftskammer Österreich mit der Durchführung einer Studie zu diesem Thema beauftragt. Ziel der Untersuchung ist es, ein aktuelles Bild der Finanzierungssituation und des Finanzierungsbedarfs der österreichischen Kultur- und Kreativwirtschaft zu liefern und damit auch eine evidenzbasierte Entscheidungsgrundlage bezüglich des österreichischen Engagements beim europäischen Garantiefonds bereitzustellen.

Studie Finanzierungssituation und -bedarf (gesamt), Druckversion (PDF, 1212 KB)
Studie Finanzierungssituation und -bedarf (Zusammenfassung), Druckversion (PDF, 251 KB)

Best Practice EU-Programm Kultur 2007 bis 2013

Die Broschüre ist eine Dokumentation über die Beteiligung österreichischer Kultureinrichtungen am EU-Programm Kultur in den Jahren 2007 bis 2013. Sie gibt Einblick in die Praxis und stellt exemplarisch 29 österreichische Projekte vor.

Die Broschüre kann bei sabine.raab@bka.gv.at kostenlos bestellt werden und steht auf der Website des Cultural Contact Point zum Download bereit.

Best of Europa für Bürgerinnen und Bürger 2007 bis 2013

Die Broschüre präsentiert eine Auswahl herausragender Projekte, die in der abgeschlossenen Förderperiode der Jahre 2007 bis 2013 durch das EU-Programm "Europa für Bürgerinnen und Bürger" eine finanzielle Unterstützung bekommen haben.

Die Broschüre kann bei europagestalten@bka.gv.at kostenlos bestellt werden und steht auf der Website des Europe for Citizens Point Austria zum Download bereit.

EU-Studie zu Bankdarlehen für die Kultur- und Kreativbranche

Die EU-Studie von der Europäischen Kommission belegt, dass durch ein Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Darlehensmarkt den Unternehmen der Kreativwirtschaft Kredite in Milliardenhöhe entgehen. In den nächsten sieben Jahren, so die Studie, könnte die Finanzierungslücke 13,4 Milliarden Euro erreichen. Die Studie soll Input liefern für die Konzeption der neuen EU-Strategien zur Unterstützung der Kultur- und Kreativbranche mit Initiativen wie der Bürgschaftsfazilität des neuen Programms Kreatives Europa.

EU-Studie zu Bankdaten für die Kultur- und Kreativbranche, Jänner 2014 (PDF, 2982 KB)

Studie "Erarbeitung von Indikatoren zur Wirkungsmessung von grenzüberschreitenden Kulturprojekten"

Im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur untersuchte das NPO-Kompetenzzentrum der WU Wien Projekte im Rahmen des EU-Kulturprogramms für die Jahre 2007 bis 2013. Die Ergebnisse beruhen auf Daten, die im Rahmen von Interviews und einer quantitativen Erhebung ermittelt wurden.

Autorin und Autor: Eva More-Hollerweger und Christian Schober

"Erarbeitung von Indikatoren zur Wirkungsmessung von grenzüberschreitenden Kulturprojekten", Juli 2013 (PDF, 1563 KB)

Studie "Der Kreativ-Motor für regionale Entwicklung"

Die Studie belegt, dass die EU-Gelder für die Regionalentwicklung in Österreich einen wesentlichen Beitrag zur Kunst- und Kulturförderung leisten. Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft schaffen einen Mehrwert für europäische Regionen: sie sind Motoren für wirtschaftliche Dynamik, weisen überdurchschnittliches Wachstum auf, fördern Kreativität, Innovation und Unternehmergeist sowie Standortattraktivität, Lebensqualität, Wohlbefinden und kulturelle Vielfalt.

Im Untersuchungszeitraum der Jahre 2007 bis 2010 haben 534 Kunst- und Kulturprojekte in Österreich EU-Mittel in Höhe von 80 Millionen Euro erhalten. Die Daten wurden statistisch nach den jeweiligen EU-Förderprogrammen, Kunst- und Kultursparten und den Bundesländern ausgewertet.

Studie "Der Kreativ-Motor für regionale Entwicklung" (PDF, 2045 KB)
Zusammenfassung in Deutsch (PDF, 742 KB)
Kurzfassung in Deutsch, Englisch und Französisch (PDF, 850 KB)

Bestellung: eu-kultur@bka.gv.at