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Förderungen für die Volkskultur

Volkskultur ist der um die Wende zum 20. Jahrhundert entstandene Begriff zur Bezeichnung einer regional verankerten, vorwiegend bäuerlichen und handwerklichen Kulturform. Heute versteht man Volkskultur auch als Teil der städtischen Alltagskultur und der Amateur- und Laienkultur.

Volkskultur ist grundsätzlich Angelegenheit der Bundesländer. Das Bundeskanzleramt fördert daher aufgrund des Erwachsenenbildungsgesetzes ausschließlich die Bundesverbände (Dachverbände) der Volkskultur sowie innovative und bundesweite Projekte.

Förderungen im Bereich Volkskultur

Z: Förderung der Bundesverbände (Dachverbände) sowie Förderung von innovativen Projekten von gesamtösterreichischer Bedeutung.
Einreichberechtigt sind juristische Personen, die ihren Sitz im Inland haben, deren Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist und die eine kontinuierliche Tätigkeit auf gesamtösterreichischer Ebene auf dem Gebiet der Volkskultur vorweisen können. Gesamtösterreichische Einrichtungen sind juristische Personen im oben genannten Sinne, die in mindestens 5 Bundesländern Zweigstellen oder Mitgliedseinrichtungen haben.

D: Teilfinanzierung

V: Abteilung II/7

E: vollständig ausgefülltes Förderungsformular Volkskultur (PDF, 308 KB) mit folgenden Beilagen:

  • Kurzbeschreibung der Institution (maximal 2 A4-Seiten)
  • Statuten (nur bei Erstantrag oder Änderung); Vereinsregisterauszug; Mitgliederzahl
  • Kurzbiografien der verantwortlichen Personen
  • Beschreibung des Vorhabens (maximal 10 A4-Seiten)
  • kurzer Gesamtüberblick über die Ergebnisse des Vorjahres
  • ausgefüllte Kostenkalkulation (XLSX, 29 KB)
  • zusätzlich kann eine detailliertere Kostenkalkulation beigelegt werden
  • Förderungen der öffentlichen Hand (Bund, Land, Gemeinde, EU) in den letzten 5 Jahren (Förderstelle, Zweck und Höhe)
  • Konto- und Bargeldstand, Verbindlichkeiten und Forderungen zum letzten 1. Jänner

KAbsicherung des kulturellen Erbes, Zugang zu Kunst- und Kulturgütern für die Öffentlichkeit; innovative, zeitbezogene und experimentelle Formen der Volkskultur; gesellschaftspolitische Relevanz; interkulturelle, interregionale und partizipative Aktivitäten mit beispielgebendem, innovatorischem Charakter; eigene Produktionen; kulturelle Aktivierung und Kulturvermittlung; Entwicklungsfähigkeit; hohe Qualität, sowohl im inhaltlichen als auch im administrativ-organisatorischen Bereich; Umfang und Anspruch des Programms; Genderaspekt;

T: Einreichzeitraum: 15. Oktober für das Folgejahr

S: Volkskultur